Unser
Leutkircher
Hausberg –

Unser
Leutkircher
Leuchtturm

Der Leutkircher Hausberg „Die Wilhelmshöhe“  (710 Meter) thront erhaben über die Leutkircher Heide und der malerischen Altstadt der ehemaligen „Freien Reichsstadt“. Die erste Besiedlung der Erhebung fand laut archäologischen Funden bereits vor über 5000 Jahren statt. Bis heute ist „Die Wilhelmshöhe“ – der ursprüngliche Name war „Hoher Berg“ ein wichtiger Ort für alle Leutkircher BürgerInnen aus Stadt und Land. Neben der Funktion als grüne Oase für Freizeit und Sport ist „Die Wilhelmshöhe“ das Zentrum des seit über 200 Jahre stattfindenden Heimat- und Kinderfestes. Jedes Leutkircher Kind freut sich seit Generationen auf das im Juli jeden Jahres stattfindende Fest. Sprich es hängen sehr viele Emotionen und Erinnerungen an der „Wille“, wie die Örtlichkeit gerne im Volksmund genannt wird.

Ein Auszug aus der städtischen Homepage lautet:

„Im Zuge romantischer Naturbegeisterung wurde die Höhe mit ihrem prächtigen Baumbestand im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts als Spazierparadies entdeckt. Die nach König Wilhelm I. von Württemberg benannte Höhe ist so etwas wie der „heilige Hain“ der Stadt. Hier wird unter schattigen Linden gefeiert, musiziert und gespielt, vor allem im Juli beim Kinderfest – und das dauert vier Tage.“

Die mehr oder weniger seit Jahrhunderten unbebaute Wilhelmshöhe verfügt(e) über zwei Holzbauten. Der historische Kinderfest- und Weinpavillon und „Das Schänzle“. „Das Schänzle“ eine Art Aussichtsturm ist schon seit fast 100 Jahren abgängig. Der historische Weinpavillon, der mehr oder weniger nur zum Kinderfest im Juli in aktiver Nutzung ist, hat bis heute überdauert. Zum Kinderfest wird der stark verwitterte Holzbau von 1891 immer wieder von Vandalismusschäden und Graffiti-Schmierereien befreit. Seit 2015 kümmern sich die „Freunde des Weinpavillon“ um die Aufhübschung und Bewahrung des schönen Gebäudes. Seit ein paar Jahren wird von dieser ehrenamtlichen Bürgerinitiative im Sommer an ausgesuchten Terminen auch ein Biergarten-Event veranstaltet, das zum Ziel hat das erhaltenswerte Gebäude noch mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen.

Die Bürgerinitiative hat zum Ziel den Weinpavillon nachhaltig zu sanieren und zu einer Sommergastronomie aufzubauen, damit es dank einer Sozialkontrolle zu keinen weiteren Vandalismusschäden kommt. Damit viele Einheimische und Urlauber einen Grund haben in die Altstadt zu kommen und auf die Wilhelmshöhe hochzuwandern möchten die „Freunde des Weinpavillon“ das ehemalige „Schänzle“ in Form eines Aussichtsturms in Zusammenarbeit mit des Vereins Heimatpflege wiederaufleben lassen. „Türme ziehen Menschen magisch an“, so Initiator der Bürgerinitiative Christian Skrodzki. Einen Turm auf der Wilhelmshöhe wieder aufzubauen nährt alle paar Jahre mal die Leutkircher Lokalpolitik. Das erste Mal tauchte die Idee im Kommunalwahlkampf 2004 schriftlich in der Wahlzeitung der Freien Wähler auf. Gemeinderat, Kunsterzieher und Vorsitzender der Heimatpflege Michael Waizenegger hat vor einigen Jahren seine Schüler im Rahmen vom Kunstunterricht Modelle für einen Aussichtsturm auf der Wilhelmshöhe entwickeln lassen.

Türme zu bauen scheint in Mode zu sein

Worin soll sich der Turmbau zu Leutkirch von Wangen und Bad Wurzach unterscheiden?
  1. Die Türme in Wangen und Bad Wurzach wurden aus der Mitte der Verwaltung und des Gemeinderats initiiert – in Leutkirch kommt die Initiative aus Reihen der Bürgerschaft, der ehrenamtlich agierenden „Freunde des Weinpavillon“ und der ehrenamtlichen Heimatpflege. Die Freunde des Weinpavillon planen sich in Form einer Heimat- und Bürgergenossenschaft zu organisieren.
  2. Der Leutkircher Turm würde nicht mehrere Millionen kosten wie in den Nachbarstädten, sondern deutlich weniger.
  3. Die Finanzierung des Turmes soll hauptsächlich durch Bürgerkapital in Form von Genossenschaftsanteilen aufgebracht werden.
Weitere Informationen folgen auf dieser Seite Mitte Juni 2024.